1&1 kämpft mit Serverstörungen

Am Montagnachmittag wurde offiziell bekannt gegeben, dass der Telefonanbieter und Internetkonzern 1&1 mit Serverstörungen zu kämpfen hat. Dies erfolgte als eine Reaktion auf Dutzende von Beschwerden, die vor allem bei sozialen Netzwerken und einschlägigen Plattformen im Internet veröffentlicht wurden. Etliche Kundenserver waren vollkommen lahmgelegt und selbst die eigenen Service-Angebote im Internet galten als betroffen.

Wie 1&1 zunächst verlauten ließ, seien konzerneigene Control-Center von einer noch unidentifizierten Störung betroffen, was auch zeitweise die Funktionsfähigkeit der eigenen Webseite einschränkte. Selbst die Server in den Vereinigten Staaten hatten offiziellen Angaben zufolge Probleme. Es wurde den verärgerten Nutzern von 1&1 Webhosting weder verraten, wann der Service wieder voll funktionsfähig sein würde, noch um welches Problem es sich genau handelte. Ein Team von Technikern arbeite jedoch an der schnellstmöglichen Behebung der Störungen.

Wenige Stunden später gab es ein Update vonseiten 1&1, welches endlich Licht ins Dunkel brachte. Die Serverstörungen liegen demzufolge an einem Datenbank-Ausfall in Verbindung mit einem Softwarefehler. Dies habe eine fehlerhafte Rootserver-Konfiguration verursacht. Kunden, welche einen virtuellen oder dedizierten Server von 1&1 verwenden, seien betroffen. Das Ganze habe aber keine Auswirkung auf all jene, welche normales Internet über einen Telefonanschluss oder auch DSL-, Mail- oder Telefonie-Serviceleistungen von 1&1 in Anspruch nehmen. Da ein Großteil der Kunden ohnehin Hosting-Pakete nutze, sei der Schaden relativ gering. Kurz nach Veröffentlichung der Mitteilung war ein Großteil der Server vorübergehend wieder in Betrieb. 1&1 meldete, dass das Problem vollständig behoben sei, und entschuldigte sich zudem für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Später am Abend gab es erneute Serverstörungen zu verzeichnen, die erst nach Mitternacht behoben werden konnten. Inzwischen ist der Service vollständig wiederhergestellt.

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