Die Komplettpakete der Telefonanbieter scheinen zunehmend verlockender zu werden, und dass diese versuchen, sich mit Vergünstigungen gegenseitig auszustechen, sorgt für eine noch rasantere Preisabnahme. Allerdings haben die meisten dieser Angebote einen großen Makel, welchen die meisten potenziellen Kunden nicht ignorieren können, denn wenn sie ein entsprechendes Paket mit Internet- und Telefonanschluss erwerben, sind sie für zwei Jahre an den gewählten Provider gebunden und können nicht vorzeitig aus dem Vertragsverhältnis austreten. Doch seit einiger Zeit entwickelt sich ein neuer Trend, nach welchem die Netzbetreiber ihre Komplettpakete auch ohne eine entsprechende Bindung anbieten. Allerdings bringen diese auch einige Nachteile mit sich.
Das zunächst Positive an diesen Angeboten ist, dass der Kunde das Vertragsverhältnis jeden Monat kündigen kann und somit bei möglichen Zwischenfällen ohne Probleme aussteigen kann, um die Kosten einzusparen oder zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Doch die meisten Provider versuchen dennoch ihre Kunden zur Bindung zu überreden, indem die ungebundenen Personen beispielsweise nicht in den Genuss von Preissenkungen oder Gutschriften kommen. Ein aktuelles Beispiel für eine entsprechende entfallende Sonder-Leistung bietet der Telefonanbieter O2. Derzeit können alle Besteller eines Komplettpakets dauerhaft 15 Prozent der Monatsgebühren sparen – die einzige Forderung, die daran geknüpft ist, ist die Bindung an den Provider für zwei Jahre.
Wenn das Paket ohne Mindestlaufzeit gewählt wird, dann muss die entsprechende Person monatlich den vollen Preis zahlen – kann das Geschäftsverhältnis allerdings jederzeit beenden. Hierbei muss jede Person selbst entscheiden, was sie bevorzugt. Eine Aktion, die noch für alle Bestellungen bis zum zweiten November gilt, ist, dass die einmalige Einrichtungsgebühr entfällt. Dies gilt für alle Pakete des Providers – unabhängig, ob sie mit oder ohne Mindestvertragslaufzeit gewählt werden.